Bis auf den im Urlaub verweilenden Gemeinderat Roland Beyer konnte der Bürgermeister um 19:00 Uhr zur konstituierenden Sitzung des neuen Rates alles Gemeinderatsmitglieder, die Mitarbeiter der Verwaltung, Herrn Rosner von Oberpfalzmedien und einen Zuhörer sowie die ausscheidenden Gemeinderäte, die ausscheidenden Jugend- und Seniorenbeauftragten begrüßen.
Bevor in die eigentliche Tageordnung eingestiegen wurde, bedankte sich der Bürgermeister im Namen der Gemeinde bei den ausscheidenden Gemeinderäten Stefan Adam, der 6 Jahre dem Gremium angehörte, Raimund König, er wirkte insgesamt 9 Jahre im Gremium mit, und Irene Meinzinger, welche sich 24 Jahre für die Belange der Gemeinde einsetzte. Auch der bisherigen Jugendbeauftragten Barbara Neugirg und der bisherigen Seniorenbeauftragten Christine Galbakioti, welche beide über 18 Jahre diese Ehrenämter bekleideten, sprach der Bürgermeister ein herzliches Dankeschön aus. Sowohl die ausscheidenden Gemeinderäte als auch die ausscheidenden Jugend- und Seniorenbeauftragten erhielten ein kleines Abschiedsgeschenk und eine Dankurkunde als Zeichen der Anerkennung.
Die eigentliche Tagesordnung war überwiegend von organisatorischen Themen geprägt. So wurden die neu in den Rat gewählten Florian Heim, Hans Stangl (beide CSU) und Peter Stiewing (FW) vereidigt. Als zweiter Bürgermeister wurde Albert Bader per geheimer Wahl im Amt bestätigt. Auf die Wahl eines weiteren Bürgermeisters wurde verzichtet, da die weitere Vertretung per Geschäftsordnung geregelt ist. Beschlossen wurden mit aktualisierten Regelungen die Geschäftsordnung des Gemeinderates sowie die aktualisierte Fassung einer Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts. Die Sitzungsgelder für die Ratsmitglieder wurden nach 12 Jahren von 25 auf 30 Euro je Sitzung und Gemeinderat angehoben. Alle weiteren Entschädigungssätze blieben unverändert.
Die Ausschüsse wurden wie folgt besetzt:
Haupt- und Finanzausschuss:
CSU: Josef Selch und Hans Stangl (Vertreter: Martin Käß und Florian Heim).
FW: Peter Schieder und Lisa Prucker (Vertreter: Elisabeth Zeitler und Peter Stiewing).
Bauausschuss:
CSU: Martin Käß und Florian Heim (Vertreter: Josef Selch und Hans Stangl).
FW: Anton Kick und Roland Beyer (Vertreter: Albert Bader und Peter Stiewing).
Rechnungsprüfungsausschuss:
CSU: Martin Käß und Hans Stangl (Vertreter: Josef Selch und Florian Heim).
FW: Elisabeth Zeitler und Lisa Prucker (Vertreter: Peter Stiewing und Anton Kick).
Zum Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsauschusses wurde Peter Schieder (FW) berufen).
Als Vertreter in die Gemeinschaftsversammlung der VG Krummennaab werden neben dem Bürgermeister für die CSU Helmut-Stefan Neugirg (Vertreter Martin Käß) und für die FW Albert Bader (Vertreter Peter Stiewing) entsandt.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden drei Tekturanträgen für bereits laufende Bauvorhaben jeweils das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Der Auftrag für den Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehrgerätehauses mit Speicher in Reuth wurde an die Firma Krisch aus Tirschenreuth als wirtschaftlichsten Bieter vergeben.
Abschließend informierte der Bürgermeister, dass der vorgelegte Haushalt vom Landratsamt genehmigt wurde.
Die vom Chef der PI Kemnath vorgelegte Polizeistatistik zeigt, dass sich die Bürger weiterhin sicher fühlen können.
Zur laufenden kommunalen Wärmeplanung lag ein Erweiterungsangebot für eine sogenannte Planung auf Quartiersebene vor welches nach Aussprache nicht angenommen wird.
Das bisher von der kath. Kirche als Träger betriebene Kinderhaus Steinwaldwichtel St. Josef soll in das Eigentum der Gemeinde überführt werden, da zum einen die dauerhafte Fortführung des Betriebs aufgrund der anstehenden kirchlichen Strukturveränderungen nicht gesichert werden kann und zum anderen eine nötige Erweiterung (eine Aufstockung des Mehrzweckraumes ist angedacht) von dieser nur schwer umgesetzt werden kann. Das betreffende Kirchengrundstück befindet sich im Eigentum einer Pfründestiftung. Aktuell wird von Seiten der Kirche ein amtlich anerkanntes Gutachten zur Wertermittlung beauftragt. Der weitere Fortgang kann erst nach dessen Vorliegen besprochen werden.
Foto: Die ausgeschieden und neuen Funktionsträger mit den beiden Bürgermeistern


