Mitgliederversammlung VdK-Ortsverband Krummennaab-Reuth

Vorsitzender Bernd Wagner vom VdK-Ortsverband Krummennaab konnte über 50 Mitglieder sowie Bürgermeisterin Marion Höcht und den neuen Kreisvorsitzenden Reinhard Schön zur Mitgliederversammlung willkommen heißen. Auf dem Programm standen neben den Berichten auch die Neuwahl der gesamten Vorstandschaft sowie ein Referat von Maria Kammermeier, der Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Oberpfalz.

Der Vorsitzende sagte, dass die Veranstaltungen mit insgesamt über 300 Teilnehmern gut besucht gewesen seien. Die Mitgliederzahl gab er mit 312 an. Die Sammlung „Helft Wunden heilen“ habe ein Ergebnis von fast 3000 Euro erbracht, das sei wieder ein Drittel vom gesamten Kreisverband gewesen. Mit einem Teil des Geldes könne auch in der Gemeinde bedürftigen Menschen in einer Notsituation geholfen werden. Stolz zeigte sich Bernd Wagner, dass er sich dafür stark gemacht habe, dass jetzt auch im Aribo-Hotel in Erbendorf Mehrtagesseminare des Landesverbands für ehrenamtliche Mitarbeiter abgehalten werden. In diesem Jahr finden in Erbendorf sechs Grund- und Aufbauseminare statt.

Statistische Informationen kamen vom neuen Kreisvorsitzenden Reinhard Schön. Im letzten Jahr habe man wieder über 400.000 Euro an Zuschüssen und Nachzahlungen erwirkt. Die Mitgliederzahl sei im Kreisverband nur leicht auf nunmehr 6414 gestiegen. Bedauerlich sei, dass sich nur noch sechs Ortsverbände an der Sammlung „Helft Wunden heilen“ beteiligt hätten, Voll des Lobes über das Einbinden der Mitglieder im VdK-Ortsverband war Bürgermeisterin Marion Höcht bei ihren Grußworten. Die Mitgliederentwicklung wie auch das gesellschaftliche Engagement zeigten, dass hier Harmonie herrsche. Bei der Vorstandswahl gab es lediglich eine Änderung. Das Amt der Stellvertreterin der Vertreterin der Frauen konnte nicht besetzt werden.

Zum Vortrag von Maria Kammermeier aus Regensburg waren auch mehrere interessierte Nichtmitglieder gekommen. Die Referentin erklärte eindrucksvoll die vielen verschiedenen Symptome und Verhaltensweisen von Demenz-Erkrankten und den Umgang mit den Patienten. Je älter die Menschen würden, umso größer sei die Gefahr, an Demenz zu erkranken.

Auf keinen Fall dürfe man so tun, als wenn man eine erkrankte Person nicht für voll nehme oder sie sogar wie einen Gegenstand wahrnehme oder ihm gar seine Demenz vorhalte. Da könnten sich sehr schnell Konflikte auftun. Denn der Erkrankte sei meist noch geistig da, könne sich aber eben nur in einen sehr kurzen Zeitrahmen erinnern, während allerdings die Erinnerung an früher oder an beeindruckende Erlebnisse oft noch gut vorhanden sei. Meist verlaufe die Krankheit in Wellen nach unten, heilbar sei sie jedoch nicht.

Für 15 Jahre Mitgliedschaft wurden bei der Mitgliederversammlung geehrt: Michael Gallersdörfer, Bernhard Hönig, Anja Flach, Hermann Stich, Monika Riedl, Rainer Huff, Therese Schedl, Reinhard Zimmermann, Richard Lang und Karin Schiml; seit 20 Jahren sind beim VdK: Stefan Freundl, Uwe Rademacher, Henry Schindler und Inge Haberl. Urkunde und Abzeichen für 25 Jahre erhielten Alfons Janner, Elisabeth Grünbauer, Irmgard Eber, Martina Zimmermann, Veronika Zwolan und Dieter Sölch; auf bereits 30 Jahre Mitgliedschaft kommen Johann Käß, Peter Stiewing, Thomas Köllner und Markus Hager.

Bild: Die neue und alte Vorstandschaft sowie die für langjährige Mitgliedschaft geehrten Mitglieder sowie links Vorsitzender Bernd Wagner, Mitte vorn Bürgermeisterin Marion Höcht und rechts Kreisvorsitzender Reinhard Schön

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