Bis auf den entschuldigten Gemeinderat Anton Kick konnte der Bürgermeister das Gemeinderatskollegium, die Mitarbeiterinnen der Verwaltung und Herrn Rosner von der Presse begrüßen.
Im ersten Punkt der Tagesordnung wurde der Rechenschaftsbericht und die Jahresrechnung für das Geschäftsjahr 2025 festgestellt. Anschließend übernahm der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Gemeinderat Peter Schieder, das Wort, erläuterte kurz die Ergebnisse der Rechnungsprüfung und schlug dem Gremium die Entlastung vor, welche einstimmig erteilt wurde.
Im Tagesordnungspunkt zwei wurden die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan für das laufende Jahr beraten und beschlossen. Der Verwaltungshaushalt umfasst Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 2.603.191 € der Vermögenshaushalt hat einen Umfang von 1.542.956 €. Zur Restlichen Finanzierung des Projektes „Gasthof-Dorfladen-Metzgerei“ ist eine Kreditaufnahme von 700.000 € eingeplant, welche aber voraussichtlich nicht im vollen Umfang nötig werden wird, da eine Auszahlung von ca. 250.000 € als Zuschuss des Wasserwirtschaftsamtes für die erledigte Kanalsanierung erwartet wird. Die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer bleiben unverändert bei 395 v.H. (Grundsteuer A), 150 v.H. (Grundsteuer B) und 350 v.H. (Gewerbesteuer).
Die größten Einnahmeposten sind mit 770.000 € (Einkommenssteueranteil) und mit 733.432 € die Schlüsselzuweisung. Die größten Ausgabeposten belaufen sich mit 1.100.000 € für die Restzahlungen für den Gastro-Neubau, mit 600.000 € für die Kreisumlage und 400.000 € an Personalkosten für den Kindergarten. Erfreut zeigten sich die Räte darüber, dass noch eine Zuführung vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt in Höhe von 372.917 € erreicht wird.
Um den in der vorangegangen März-Sitzung beschlossenen Antrag auf Stabilisierungshilfe zu ermöglichen, wurde die Fortführung des Haushaltskonsolidierungskonzeptes beschlossen.
Für die seit längerem geplante Fortführung des Breitbandausbaus mittels Glasfasertechnik liegt die Förderzusage in Höhe von 90 % (70 % Bund und 20 % Land Bayern) vor. Damit es bei diesem Thema weitergeht, wurde der Vertrag mit der „Breitbandberatung Bayern“ aus Neumarkt auf die Durchführungsphase ausgedehnt und der Start des Auswahlverfahrens für die in Frage kommenden Bieter beschlossen.
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ informierte der Bürgermeister, dass in Kürze die Radweg-Grundstücke des Steinwald-Rundradweges, welche sich aktuell noch im Eigentum der Stadt Erbendorf als damaliger Bauträger befinden, an die jeweiligen Gemeinden übertragen werden. Die Gemeinde Reuth ist hier mit zwei Flurnummern des Radweges unweit des Bahnhofes betroffen. Im Anschluss sind dazu noch Widmungen von Teilabschnitten erforderlich. Auch gab er einen Gewährleistungsfall bezüglich der Hauswasseranschlussschieber im Baugebiet Gartenäcker bekannt. Aufgrund eines vermeintlichen Produktfehlers ist hier mit einem Austausch zu rechnen. Da ein „Flickenteppich“ in der neuen Asphaltdecke nicht akzeptiert wird, muss unter Umständen die gesamte Asphalt-Feinschicht erneuert werden. Genaueres dazu wird nach einem ersten Tausch unter den Augen von Gutachtern Ende April feststehen.
Die Sitzung wurde von einem kurzen nichtöffentlichen Teil abgeschlossen.
