Gemeinderatssitzung vom 5. November 2026

Wappen Reuth

Nach knapp zwei Jahren Vorlauf und dem Erhalt des Förderbescheides wurde die GlasfaserPlus GmbH mit dem Bau eines Glasfasernetzes für die Ortschaft Premenreuth und die Ortsteile Forsthof und Josephshof beauftragt. Bei der GlasfaserPlus GmbH handelt es sich um ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom und eines Finanzinvestors. Die Angebotssumme beläuft sich auf 722.605,89 Euro. Eine Förderhöhe von 90 % über das Bund-Länder-Förderprogramm „Lückenschluss“ ist zugesagt. Mit dem Ausbau ist für das Jahr 2028 zu rechnen.

Die Glasfaseranschlüsse werden bis in die Häuser verlegt. Für die Eigentümer der betroffenen Anwesen entstehen hierbei keine Kosten, sofern sie sich mit der Installation im Rahmen des Projektes einverstanden erklären. Es muss auch kein „Glasfasertarif“ gebucht werden. Kosten entstehen nur in dem Fall, dass die Hauseigentümer die Installation zu einem späteren Zeitpunkt beauftragen. Es ist daher auf jeden Fall anzuraten, dieses kostenfreie Angebot zu nutzen.

Zwei vorliegenden Bauvoranfragen wurde das gemeindliche Einvernehmen in Aussicht gestellt. In einem Fall handelt es sich um ein Bauprojekt für ein eingeschossiges Wohnhaus in Röthenbach, welches im Zuge des sogenannten „Bauturbos“ (einer bis 2030 gültigen Gesetzeserleichterung, welche beispielsweise Bauten im Außenbereich unter bestimmten Voraussetzungen ermöglicht) genehmigt werden kann. Hierzu ist allerdings im Falle eines Baues ein spezieller „städtebaulicher Vertrag“ abzuschließen, in dem die Erschließung, deren Kosten sowie projektbezogene Besonderheiten und Auflagen zu regeln sind. Die zweite Voranfrage bezieht sich auf die Errichtung einer Zeltgarage in Premenreuth.

Der Bürgermeister informierte abschließend über einige Themen: So wurden zum Beispiel am 26. Oktober im Foyer der Grundschule in Krummennaab die kommunalen Wärmeplanungen für die Gemeinden Reuth und Krummennaab abschließend vorgestellt. Zu dieser Planung sind die Kommunen gesetzlich verpflichtet; die Pläne sind über die Homepages der jeweiligen Gemeinde einsehbar. Gegebenenfalls offene Fragen dazu können im Bauamt der Verwaltung beantwortet werden.

Mit den Leitungen der beiden Kindergärten sowie den jeweiligen Kirchenstiftungen Premenreuth und Krummennaab als Träger hat man sich darauf verständigt, den bisherigen 100-Euro-Zuschuss des Freistaates, welcher zum Ende des Jahres 2026 wegfällt, nicht zu übernehmen. Somit haben die Eltern ab dem 1. Januar 2027 den vollen Beitrag zu tragen, da zugleich auch der bisherige Personalkostenbonus wegfällt. Letzterer Betrag wird zwar von den Trägern und Kommunen übernommen, zu einer zusätzlichen Übernahme des Beitragszuschusses sehen sich jedoch weder die beiden Kommunen noch die kirchlichen Träger finanziell in der Lage.

Die Grüngutannahme wird im kommenden Jahr bei der Kläranlage erfolgen. Die nötige Annahmefläche für die kurzzeitige Zwischenlagerung ist inzwischen gepflastert, eingezäunt und mit einem separaten Zugangstor abgegrenzt, sodass dem dortigen Betriebsbeginn im Frühjahr 2027 nichts mehr im Wege steht.

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