Haushalt 2021 der Gemeinde

Reuth bei Erbendorf. (ang) Während die Einwohnerzahl der Gemeinde mit Stand vom 30.6.2020 mit 1 122 einen Tiefstwert erreichte, mehrte sich die Steuerkraftzahl je Einwohner von 444 Euro im Vorjahr auf 553 Euro. Bedingt durch die für die beiden geplanten Großprojekte notwendige Kreditaufnahme von einer Million Euro steigt der voraussichtliche Schuldenstand zum 31.12.2021 auf 1 686 005 Euro (Vorjahr: 751 005 Euro), was Pro-Kopf 1 502,68 Euro (Vorjahr: 669,34 Euro) bedeutet. Im mit einem Gesamtvolumen von 5 100 527 Euro abschließenden Haushaltsentwurf sind für das laufende Jahr folgende Vorhaben eingeplant:

Orts- und Regionalplanung (Radlercafe) 300 000 Euro), Grunderwerb für zukünftiges Baugebiet 350 000 Euro, Straßensanierungen 150 000 Euro, Tiefbaumaßnahmen mit Kanalsanierungen 419 500 Euro, Erschließung der Bauplätze in Letten 10 000 Euro,Sanierung des Metzgerei-Gasthofs in Premenreuth (Planung, Abbruch und Rohbau) 1 200 000 Euro. Wichtigste Einnahmepositionen (Vorjahreszahlen falls abweichend in Klammern): Zuweisung Straßenunterhalt 46 500 Euro, Wassergebühren 75 000 Euro, Abwassergebühren 220 000 Euro (130 000 Euro), Grabgebühren 8 000 Euro (6 000), Grundsteuer A 17 000 Euro (22 000 Euro), Grundsteuer B 72000 Euro (71 000 Euro), Gewerbesteuer 110 000 Euro (150 000 Euro), Einkommensteueranteil 557 280 Euro (507 760 Euro), Schlüsselzuweisung 607 656 Euro, Umsatzsteueranteil 17 272 Euro, Konzessionsabgabe 30 000 Euro (25 000 Euro), Landeszuschuss für Kiga-Personal 170 000 Euro) und im Vermögenshaushalt Erschließungsbeiträge (Straßenausbau) 60 000 Euro (0 Euro), Investitionspauschale 126 500 Euro (151 437 Euro), Grundverkauf 115 000 Euro (25 000 Euro) und Entnahme aus Rücklagen 863 645 Euro (58 442 Euro).

Wichtigste Ausgaben: Personal einschließlich Bürgermeister 154 420 Euro (149 820 Euro), Schulverband 146 855 Euro (135 000 Euro), Personal Kindergarten 280 000 Euro (300 000 Euro), Straßenunterhalt 50 000 Euro, Wasserbezug 50 000 Euro (55 000 Euro), Kreisumlage 536 693 Euro (450 000 Euro), Gewerbesteuerumlage 15 000 Euro, VG-Umlage 171 587 Euro (150 000 Euro), VG-Umlage Kläranlage 105 000 Euro (90 000 Euro), Zuführung an den Vermögenshaushalt 332 855 Euro (520 621 Euro), Schuldendienst Zinsen 36 000 Euro (40 000 Euro), Schuldendienst Tilgung 65 000 Euro (60 000 Euro), sowie Zins und Tilgung Kanalbau KFB 19 500 Euro.

Nach der Entnahme der 864 000 Euro betragen die Rücklagen zum Ende des Haushaltsjahres 1 119 000 Euro. Die Rücklagen inbegriffen werden sich die Vermögenswerte der Gemeinde, also aller unbebauten und bebauten Grundstücke, aller kostenrechnenden Maßnahmen (Wasser/Abwasser) und der beweglichen Sachen zum Jahresende auf 7 919 000 Euro belaufen. Die Hebesätze für die Gemeindesteuern sind für die Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Betriebe) mit 375 Prozent, die Grundsteuer B (Grundstücke) mit 360 Prozent und die Gewerbesteuer mit 350 Prozent angesetzt.