Freie Wähler sind gut aufgestellt.

Innovative Wirtschaft und Bildung größte Herausforderungen. - Ely Eibisch möchte nahe an den Bürgern sein. -
Reuth bei Erbendorf. (ang) Sehr gut besucht war die Wahlveranstaltung der Freien Wähler im Gasthaus Bauer. Neben dem Großteil der Gemeinderatskandidaten und Ely Eibisch, dem Bewerber um den Chefsessel im Landratsamt, konnte der örtliche Freie-Wähler-Koordinator Johann Neugirg die zahlreichen interessierten Zuhörer begrüßen. Zunächst gab Bürgermeister Werner Prucker, der auch bei den bevorstehenden Kommunalwahlen wieder einziger Kandidat für dieses Amt ist, einen kurzen Rückblick auf das Geschaffene in den zurückliegenden Jahren und die Herausforderungen der Zukunft.
Eingangs strich Prucker im Besonderen das parteiübergreifende gute Klima im Reuther Gemeinderat heraus. Meinungsverschiedenheiten werden sachlich ausdiskutiert, alle Mitglieder stellen in konstruktiver Zusammenarbeit ausschließlich das Wohl der Bürger und Gemeinschaft in den Vordergrund, bekräftigte er. Dass die relativ kleine Gemeinde Reuth mit nur bescheidenen Gewerbe- und Steuereinnahmen in der Vergangenheit so investitionsträchtige Maßnahmen wie das barrierefreie Bahnhofsumfeld mit der Park&Ride-Anlage, die Schaffung des Gewerbegebiets in Premenreuth und der Grünanlage auf dem ehemaligen Köstleranwesen, sowie umfangreiche Straßenertüchtigungen schultern konnte, sprach Prucker nicht zuletzt dem glücklichen Umstand der Bedarfszuweisungen zu. Wenn auch für die staatlichen Finanzspritzen in den letzten Jahren einige Voraussetzungen mit kleinen, aber überschaubaren Zusatzbelastungen für die Bürger gefordert wurden, so konnte trotz des umfangreichen Maßnahmenkatalogs die Verschuldung von 1,7 Millionen auf gut 500 000 Euro abgebaut werden, betonte der Bürgermeister mit Stolz. Nägel mit Köpfen machte die Gemeinde erst kürzlich mit dem Erwerb des gesamten Sportplatzgeländes, womit für den TSV Reuth die unsicheren Pachtverhältnisse der Vergangenheit angehören. Mit dem Erwerb der Metzgerei Über sehr guten Zuspruch konnten sich die Reuther Freien Wähler und Landratskandidat Ely Eibisch im Gasthaus Bauer freuen. Bild: angund des Gasthofes Bauer und der anschließenden Grundsanierung und Revitalisierung hat der Gemeinderat die Voraussetzungen für den Erhalt eines kulturellen Mittelpunkts im Gemeindeleben geschaffen. Langfristig neue Baugebiete anstoßen, die Jugendarbeit in den örtlichen Vereinen und Organisationen fördern, die Möglichkeit eines Radweges zwischen Reuth und Premenreuth nicht aus den Augen zu verlieren, sowie den Zustand des Straßennetzes in Schuss halten, seien für ihn vordringliche Bedürfnisse. Ebenso wünsche sich Werner Prucker, dass auch im neubesetzten Gemeinderat die Arbeit von fruchtbarer Zusammenarbeit geprägt sei.
Eine von Fairness, Ehrlichkeit und Offenheit gezeichnete Kooperation aller Mandatsträger stellt sich Ely Eibisch vor, im Falle seiner Benennung zum Landrat will er mit einem bürgernahen Landratsamt ganz nahe bei den Leuten sein. Seine Schwerpunkte setzt der Freie-Wähler-Kandidat in die Schulen, Tirschenreuth entwickelt sich nach seinen Worten zu einem Bildungslandkreis. Die Investitionen in den vergangenen Jahren in diesem Bereich und die in den Neubau des Schulzentrums in Kemnath werden für die Bildung der Jugend sehr gut angelegt sein. Die Wirtschaft in unserer Region mit innovativen Unternehmen mit gut ausgebildetem Nachwuchs zu stärken sei für ihn ein weiteres vordringliches Bedürfnis, ebenso die Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs mit Vernetzung des gut florierenden Baxi-Betriebs und der Einbindung in Verkehrsverbünde der Ballungszentren.

"Der demografische Wandel verlangt von uns allen, sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen und neue Wege zu bestreiten, ohne die Traditionen zu vernachlässigen", meinte Eibisch. Zu diesen zählte er auch den Erhalt unserer schönen Kulturlandschaft und diesen mit der Landwirtschaft als Kulturpfleger und den touristischen Anforderungen zu vereinen. Dazu gehört auch, das Bewusstsein der Bevölkerung für regionale Produkte zu stärken, die ärztliche Versorgung auf dem Lande zu sichern, sowie die Jugend und auch die Senioren verstärkt in die politische Verantwortung einzubinden. Mit Souveränität und fachlicher Kompetenz konnte Ely Eibisch bei den Zuhörern voll punkten, eine gute Werbung, ihm am 15. März oder zwei Wochen später bei einer möglichen Stichwahl die Stimme zu geben.