Musikantenkirwa mit Rekordbeteiligung

Rekordbeteiligung bei der Sänger- und Musikantenkirwa in der vollbesetzten Rechersimerzoiglstube, erst weit nach Mitternacht legten die letzten Musikanten ihre Instrumente beiseite. Bild: angMusiziert, gesungen, gelacht und geschunkelt bis spät in die Nacht
Reuth/Röthenbach. (ang) Schön ist es bei den Musikantentreffen beim Rechersimer allemal, was am Donnerstag bei der Musikantenkirwa abging, ist kaum in Worten wiederzugeben. Eine Rekordbeteiligung an aktiv Mitwirkenden und natürlich eine gefüllte Zoiglstube waren beste Voraussetzungen für einen humorvollen und kurzweiligen Abend. Nachdem das Neunkirchner Trio in Begleitung des Kondrauer Teufelsgeigers Hans Riedl das Kirchweihtreffen musikalisch beschwingt eröffnete, begrüßte Edeltraud Frank mit einem Kirchweihhuderl die vielen Gäste. Einen kleinen Wermutstropfen bezeichnete die Initiatorin den Umstand, dass Elfriede Dostler nicht mehr unter der Musikantenschar sein konnte. Die zum festen Besucherkreis der allmonatlichen Zusammenkünfte zählende und mit ihrem Wortwitz zum Gelingen beitragende Grötschenreutherin verstarb eine Woche vor der Kirwafeier. Frank bekräftigte, dass es sicher im Sinne der Verstorbenen sei, dass die Mitwirkenden und Gäste in gewohnt fröhlicher Atmosphäre und den einen oder anderen Gedanken an sie den Abend zünftig feiern mögen.

Neben den vielen Stammmusikern und Sängern galt die besondere Aufmerksamkeit dem Männergesangverein Leuchtenberg, dessen Mitglieder sich sofort in der neuen Umgebung wohlzufühlen schienen. Weitere Mitwirkende waren der vom Pressather Sologitarristen Helmut Reichl begleitete Herbert Storek aus Kemnath mit seiner Steirischen, Hermann Lang aus Weiden (Akkordeon), das Gesangsduo Marianne Helm und Hans Kowatsch aus Waldsassen, der Irta Zwoagsang mit Reinholds Gitarrenbegleitung, Urban Reger (Gesang), der Josefshofer Hausgsang (Edeltraud Frank und Christa Böhm), das Akkordeontrio Reithmeier und zur Freude aller Anwesenden Alois Lippert aus Tirschenreuth, mit seiner Steirischen und mit 91 Jahren der weitaus älteste Mitwirkende. Lieder und Stückla zur Kirwa, Anekdoten und Witze und "fast wahre" Kirwabegebenheiten, dazu der süffige Zoigl und die schmackhaften Brotzeiten der Wirtsfamilie Käß ließen die gesamte Veranstaltung zu einer rundum gelungenen Sache werden. "Schod is" sangen die Leuchtenberger Mannersleit zum Abschluss, "schod is, dass Kirwa für heier scho wieder vorbei is", stimmten die Besucher mit ein.