Öffentliches Leben

Sitzung des Gemeinderates

Zügig gehen die Arbeiten an der Park&Ride Anlage am Bahnhof voran. Noch in dieser Woche sollen die Stellplätze fertig und die Bushaltestelle mit Wartehäuschen und der Fahrradabstellplatz installiert werden. Bild: angKeine Auflassung des Feldweges bei Rechenlohe - Neue Satzung für Erhebung von Verwaltungskosten - Ferienprogramm vorgestellt

Reuth bei Erbendorf. (ang) Zu Beginn der Julisitzung des Gemeinderats legte Barbara Neugirg das diesjährige Ferienprogramm mit insgesamt 15 Veranstaltungspunkten vor, darunter auch wieder zwei mit der Stadt Erbendorf organisierte Ausflugsfahrten. Das gesamte Programm mit detaillierten Informationen wird demnächst auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht. Bürgermeister Werner Prucker und seine Räte dankten der Jugendbeauftragten für ihre Bemühungen und den örtlichen Vereinen und Personen für ihre Bereitschaft zum Mitwirken.

18 Jahre ist es her, dass die Gemeinde letztmalig eine Kostensatzung für die Erhebung von Verwaltungskosten für Amtshandlungen erlassen hat. Seither gab es nur zwei kleinere, eigentlich unbedeutende Änderungen in diesem kommunalen Verzeichnis. Seitens der Verwaltung wurde deshalb empfohlen, eine inhaltlich korrigierte Satzung für Amtshandlungen im eigenen Wirkungskreis der Gemeinde neu zu erlassen. Der dem Gremium vorliegende Entwurf wurde mit Inkrafttretung zum 1. August 2019 einstimmig befürwortet.

Schon in einer der letzten Sitzungen beantragte die Firma Green City AG eine Umwidmung oder Einziehung eines öffentlichen Feldweges bei Wo sich vor einem halben noch ein Schandfleck in der Ortschaft Reuth befand, wird sich schon in Kürze eine schmucke Grünanlage präsentieren. Nach Aussage der Firma Adam könnten schon kommende Woche die Pflaster- und Planierarbeiten beendet sein. Bild: angRechenlohe. Bekanntlich plant das Unternehmen die Errichtung eine großflächigen Photovoltaikanlage auf zwei Flächen, die eben von diesem Weg, der zum Bahnkörper in Richtung Rechenweiher führt, durchtrennt werden. Dem Gemeinderat lagen nun die Stellungnahmen der Naturschutzbehörde, der Deutschen Bahn und der für das Straßen- und Wegerecht zuständigen Rechtsaufsicht vor. Darin wird festgehalten, dass eine Einziehung des Weges nicht möglich sei und auch die alternativ angedachte Einzäunung mit Durchfahrtstoren aus faktischen Gründen ebenfalls ausscheidet. Deswegen schlossen sich die Gemeinderäte ebenfalls der Ablehnung des Antrags an.

Da es im vergangenen Jahr vermehrt zu Problemen beim Winterdienst wegen vorstehender Kanalschachtabdeckungen kam, beschloss das Gremium Abhilfe durch eine Fremdreparaturmaßnahme. In der Georg-Höcht-Straße kam es bereits zu einem Schaden, bei einer Begehung wurden insgesamt sieben betroffene Stellen registriert. Da die Firma Braun sowieso momentan bei dem Bau der Park&Ride Anlage vor Ort ist, erklärte sie sich bereit, die Reparaturen zu den Ausschreibungspreisen dieser Maßnahme durchzuführen. Da die zu erwartende Summe 5 000 Euro nicht überschreiten dürfte, wurde der Bürgermeister beauftragt, ohne Durchführung eines Vergabeverfahrens zum Vertragsabschluss mit der Firma Braun ermächtigt.

Keinerlei Einwände hatte das Gremium zum Anliegen von Christian Neugirg, der in seinem Haus in Premenreuth, Schmiedgasse 12, die Umnutzung der bestehenden Kellerräume zu Wohnräumen beantragte. Bereits in seiner vergangenen Sitzung erteilte der Gemeinderat vier weiteren Bauvorhaben sein Einvernehmen. Der TSV Reuth plant die Erweiterung seines Sportheimes um einen Garderobenraum, Bianca Wantschke, Fliederstraße 6, den Bau einer 2 480 Quadratmeter umfassenden Pferdekoppel im Ortsteil Premenreuth und Ralf Frummet den Umbau und die Erweiterung des bestehenden Wohnhauses mit Garage in Josephshof 16. Mona-Lisa und Bernhard Schraml beantragten über die Tektur zum genehmigten Eingabeplan den Neubau einer Pferdestallung mit Scheune.

Abschließend der Sitzung informierte Bürgermeister Werner Prucker sein Kollegium über einige interessante Punkte, darunter zum zügigen Bauvorschritt bei der Park&Ride Anlage am Bahnhof und auch zu den bereits laufenden Arbeiten am ehemaligen Köstler-Grundstück, wo spätestens nächste Woche die Pflaster- und Planierarbeiten abgeschlossen sein könnten. Auch bei der Anlage beim Bahnhof ist die ausführende Baufirma optimistisch, dass bis auf Kleinigkeiten die Maßnahme noch im Juli erledigt sei.

 

Zwei neusanierte Wohnungen

   

Großprojekt findet Abschluss

Drohnenluftbild der gesamten Anlage in der Trautenberger Au (Andreas Heinz)Kläranlage mit Tag der offenen Tür eingeweiht
Krummennaab/Reuth. (den) Die neue Kläranlage in der Trautenberger Au öffnete zum Tag der offenen Tür ihre Pforten und viele interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um sich die Anlage anzuschauen und ein Bild davon zu machen, wo ihr Geld in Form von Ergänzungsbeiträgen geblieben ist.
Punkt 14.30 Uhr eröffnete Bürgermeister und VG-Vorsitzender Uli Roth den Nachmittag. In seiner Begrüßung freute sich Roth, für das beauftragte Planungsbüro Zwick aus Weiden den Geschäftsführer Manuel Zwick und vor allem den ausführenden Planungsingenieur Günter Schwab willkommen heißen zu dürfen. Die für die Baumeisterarbeiten zuständige Firma Wilhelm Bauer aus Erbendorf wurde durch die kaufmännische Geschäftsleiterin, Frau Astrid Hippeli, Dipl.-Ing. Holger Dederl und den örtlichen Bauleiter Michael Kraus vertreten. Roth dankte der Firma Bauer für die gute Zusammenarbeit und lobte die erbrachten Leistungen, die terminlich wie finanziell nahezu auf den Punkt  abgewickelt werden konnten.

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Toller Tag wird zur Einweihungsfeier

Bild (den) v.l.n.r.: 2, BGM Reinhard Naber (Kru), BGM Werner Prucker (Reuth), 2. BGM Johann Neugirg (Reuth), Firmeninhaber Manuel Zwick vom gleichnamigen Planungsbüro (Weiden), BGM Uli Roth (Kru) und Dipl.-Ing. Günter SchwabTag der offenen Tür gut besucht
Krummennaab/Reuth. (den) Eigentlich sollte es "nur" ein Tag der offenen Tür sein, an dem sich die Bevölkerung die neu gebaute Kläranlage anschauen konnte . Doch dann hatte man durchaus den Eindruck, dass es sich um eine offizielle Einweihungsfeier handelt.
Pünktlich um 14.30 Uhr begrüßte Bürgermeister und VG-Vorsitzender Uli Roth die anwesenden Gäste, darunter den Bürgermeister der Gemeinde Reuth, Werner Prucker, die 2. Bürgermeister Naber und Neugirg, sowie zahlreiche Gemeinde- und VG-Räte.
Klärwärter Roland Beyer hatte die Anlage und das Gelände bestens präpariert und wahrlich vorzeigbar hergerichtet.

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Am Sonntag 30.06. Gartenfest der Siedlergemeinschaft Reuth

Gründung vor 60 Jahren - Einweihung der neuen Spielplatz-Seilbahn
Reuth-Premenreuth. (ang) Wenn die Siedlergemeinschaft zu ihrem traditionellen Gartenfest lädt, so ist das in diesem Jahr mit zwei besonderen Anlässen verbunden. Zwar blickten die Mitglieder bereits bei der Jahreshauptversammlung im März auf die Gründung des Zusammenschlusses der Häuslebauer und Gartenbesitzer vor 60 Jahren zurück, entsprechend gefeiert soll aber am Sonntag auf dem Gelände vor den Siedlergaragen werden. Zudem wird die Geistlichkeit mit dem Segen für die neue Seilbahn auf dem Kinderspielplatz in Premenreuth Gottes Beistand für eine fröhliche und unfallfreie Nutzung erbitten. Das neue Spielgerät wurde durch eine Gemeinschaftsaktion mit der Gemeinde (Bürgerfesterlöse) je zur Hälfte finanziert. Der Weiheakt soll nach dem sonntäglichen Gottesdienst, der allen verstorbenen Mitgliedern gewidmet ist, stattfinden. Im Anschluss daran ist Frühschoppen und am Nachmittag Festbetrieb, für kulinarische Genüsse ist nach traditioneller Art der Siedler gesorgt.

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