Öffentliches Leben

Sozialdemokraten unterstützen Jugendarbeit. - 500 Euro für die Eichenlaub-Schützen

Karin Neugirg (rechts) und Andrea Horn (Vierte von rechts) erfreuten Schützenmeisterin Barbara Zimmerer und den Schützennachwuchs mit einer 500 Euro-Spende. Bild: angPremenreuth. (ang) Freudige Gesichter gabs beim Schützennachwuchs und den Verantwortlichen der Eichenlaub-Schützen, als die SPD-Ortsvorsitzende Karin Neugirg und die stellvertretende AsF-Vorsitzende Andrea Horn mit einem Spendenscheck im Schützenheim erschienen. Aus dem Erlös des letzten Weihnachtsmarktes stellten sie 500 Euro zur Unterstützung der Jugendarbeit zur Verfügung. Die sozialdemokratischen Frauen pflegen diese Art von Nachwuchsförderung schon weit über zwei Jahrzehnte hinaus, wobei verschiedene örtliche Vereine und Organisationen von diesem Engagement schon profitierten.
Schützenmeisterin Barbara Zimmerer und Tobias Meinzinger dankten und beauftragten die Damen, diesen Dank an alle Helfer und Unterstützer ihrer Aktionen weiterzugeben.
Zimmerer betonte, dass zehn Jugendliche zwischen sechs und 19 Jahren betreut werden und die Kinder unter zehn Jahren wegen der Gewichtsentlastung des Gewehrs vorwiegend im Liegen mit dem Lichtgewehr trainieren. Da die Jugendlichen auch an diversen Wettkämpfen innerhalb des Schützengaus teilnehmen, sei man bemüht, in einheitlicher Kleidung aufzutreten. Deshalb sei mit Hilfe der Spende die Anschaffung neuer T-Shirts und Softshelljacken ins Auge gefasst, die Sportausrüstung (150 bis 200 Euro) für die Jungschützen wird ohnehin vom Verein zur Verfügung gestellt, bekräftigte die Schützenmeisterin.
 

 

Freie Wähler sind gut aufgestellt.

Innovative Wirtschaft und Bildung größte Herausforderungen. - Ely Eibisch möchte nahe an den Bürgern sein. -
Reuth bei Erbendorf. (ang) Sehr gut besucht war die Wahlveranstaltung der Freien Wähler im Gasthaus Bauer. Neben dem Großteil der Gemeinderatskandidaten und Ely Eibisch, dem Bewerber um den Chefsessel im Landratsamt, konnte der örtliche Freie-Wähler-Koordinator Johann Neugirg die zahlreichen interessierten Zuhörer begrüßen. Zunächst gab Bürgermeister Werner Prucker, der auch bei den bevorstehenden Kommunalwahlen wieder einziger Kandidat für dieses Amt ist, einen kurzen Rückblick auf das Geschaffene in den zurückliegenden Jahren und die Herausforderungen der Zukunft.
Eingangs strich Prucker im Besonderen das parteiübergreifende gute Klima im Reuther Gemeinderat heraus. Meinungsverschiedenheiten werden sachlich ausdiskutiert, alle Mitglieder stellen in konstruktiver Zusammenarbeit ausschließlich das Wohl der Bürger und Gemeinschaft in den Vordergrund, bekräftigte er. Dass die relativ kleine Gemeinde Reuth mit nur bescheidenen Gewerbe- und Steuereinnahmen in der Vergangenheit so investitionsträchtige Maßnahmen wie das barrierefreie Bahnhofsumfeld mit der Park&Ride-Anlage, die Schaffung des Gewerbegebiets in Premenreuth und der Grünanlage auf dem ehemaligen Köstleranwesen, sowie umfangreiche Straßenertüchtigungen schultern konnte, sprach Prucker nicht zuletzt dem glücklichen Umstand der Bedarfszuweisungen zu. Wenn auch für die staatlichen Finanzspritzen in den letzten Jahren einige Voraussetzungen mit kleinen, aber überschaubaren Zusatzbelastungen für die Bürger gefordert wurden, so konnte trotz des umfangreichen Maßnahmenkatalogs die Verschuldung von 1,7 Millionen auf gut 500 000 Euro abgebaut werden, betonte der Bürgermeister mit Stolz.

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Gemeinderatssitzung am 05. Februar

Waldstraße, Fichtenweg, Lärchenweg - im Reuther Baugebiet "Beckenacker II" herrscht rege Bautätigkeit. Bild: angBautätigkeit nimmt Fahrt auf. - Fortschreibung des Haushaltskonsolidierungskonzeptes. -  Grundsteuer B zehn Punkte angehoben.
Reuth bei Erbendorf. (ang) Um weiterhin in breitem Umfang handlungsfähig zu bleiben, versucht die Gemeinde auch in diesem Jahr wieder in den Genuss einer Stabilisierungshilfe zu gelangen. Für die Beantragung muss sie dafür auch gewisse Vorgaben erfüllen, wie die Fortschreibung des bestehenden Haushaltskonsolidierungskonzeptes. Die Forderung umfasst auch die Anhebung der  Grundsteuer B von derzeit 350 auf 360 Prozentpunkte. Die Fraktionssprecher zeigten sich einig, dass diese Anhebung für den einzelnen Bürger nur einen geringen Mehrbetrag ausmache, die Stabilisierungshilfe aber für die Gesamtheit eine unverzichtbare Summe darstellt. Maßnahmen, wie der geplante Kauf und die Revitalisierung der Metzgerei Bauer wären in diesem Umfang nicht zu bewältigen. Zu den Veraussetzungen der Gewährung der finanziellen Hilfe zählt im weiteren Sinne auch eine Feststellung der staatlichen Rechnungsstelle, welche eine regelmäßige Kalkulation der Beitrags- und Gebührensatzungen fordert. Spätestens im Turnus von drei Jahren seien sie Sätze neu zu ermitteln und festzusetzen. Beim Wasser beschloss der Gemeinderat einen neuen Satzungsentwurf, der rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres in Kraft tritt, die Abwassergebührensatzung kann erst nach der Abrechnung der Kläranlageertüchtigung, voraussichtlich im zweiten Quartal folgen. Die genauen Satzungstexte mit den entsprechenden Gebühren und Beiträge werden auf der Hompage der Gemeinde veröffentlicht.

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A bisserl Böhmisch, a bisserl Bayrisch war das Motto des Musikantenfaschings

Für ausgelassene Stimmung sorgte die große Schar der Mitwirkenden beim Musikantenfasching in der Rechersimer-Zoiglstube. Bild: angGuter Besuch und tolle Stimmung.
Röthenbach. (ang) Tolle Stimmung, teils bis in die frühen Morgenstunden, herrschte beim Faschingstreffen der Sänger und Musikanten in der gutgefüllten Rechersimer-Zoiglwirtschaft. Mitwirkende und Zuhörer erschienen fast ausnahmslos kostümiert, ein bunter Ausdruck an Lebensfreude und Ausgelassenheit. Sei es durch Mitsingen, Tanzen oder Schunkeln, keiner der Anwesenden konnte sich dem aktiven Einbeziehen in das närrische Geschehen versagen. Die aktiven Musikanten kamen wieder aus dem gesamten nordoberpfälzer Raum und sogar das südliche Oberfranken war in der Person des Marktredwitzers Werner Haider vertreten. Die Eröffnung des lustigen Abends lag in den Händen des Akkordeon-Trios Raithmayer aus Neunkirchen bei Weiden. Dort ist mit Manfred Döllinger auch ein weitere Teilnehmer beheimatete, der ebenfalls nicht zum ersten Male bei den Musikantentreffen in Röthenbach dabei war. Rhythmische Begleitung lieferte der ebenfalls schon zum Stammpersonal zählende Hans Riedl aus Kondrau mit seiner Teufelsgeige.

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Feuerwehr - eine funktionierende Gemeinschaft

Die Premenreuther Feuerwehr dankte Adolf Windschiegl (Dritter von rechts) und Johann Neugirg (rechts) für langjährige Tätigkeit in der Vorstandschaft. Weiter im Bild von links: Vorsitzender Dietmar Schieder, Kommandant Tobias Meinziger, dessen Stellvertreter Erhard Kraus, Marco Naber, Bürgermeister Werner Prucker und Kreisbrandmeister Herbert Thurm. (Bild: ang)   Dank an langjährige Ehrenamtliche. - Vier Brandeinsätze.
Premenreuth. (ang) Vor ihrer Jahreshauptversammlung gedachten die Feuerwehrmitglieder bei einem Gottesdienst in der Pfarrkirche aller verstorbener Kameraden, besonders der im Vorjahr verschiedenen Heinrich Weidner und Johann Frummet. Feuerwehrvorsitzender Dietmar Schieder dankte den Geistlichen, besonders Monsignore Martin Neumaier und dem Kinderchor mit deren Leiterinnen Margit Hösl und Angelika Kreuzer für die würdevolle Gestaltung. Da keine Neuaufnahmen zu verzeichnen waren, hat sich der Mitgliederstand leicht auf 139 verringert, begann Schieder seinen Jahresrückblick.

Problematisch bezeichnete er die weiterhin anhaltende Stagnation im Nachwuchsbereich, hier gilt es nach seinen Worten: "Konsequent am Ball zu bleiben". Veranstaltungsmäßig hob der Vorsitzende die Maibaumfeier und das schon zur Tradition gewordene Weinfest besonders hervor. Mit dem Tagesausflug im September nach Bodenmais stießen wir allgemein auf positive Resonanz, heuer soll es im Herbst in die Fränkische Schweiz gehen. Die vier Festbesuche in Schönkich, Plößberg, Waldsassen und Windischeschenbach waren uns ebenso eine Verpflichtung, wie die Teilnahmen an Feierlichkeiten innerhalb der Gemeinde und bei den benachbarten Wehren, bekräftigte Schieder. Einen positiven Ansatz sah er in dem Beschluss des Gemeinderats, die Feierstunde zum Volkstrauertag im jährlichen Wechsel zwischen den Denkmälern bei Klausen und Röthenbach abzuhalten. Der Vorsitzende hob das gute Einvernehmen mit der Gemeinde hervor, dankte den Kommandanten und den Aktiven, seiner Vorstandschaft und allen, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement zur "funktionierenden Gemeinschaft" beitrugen. Eine besondere Anerkennung gabs für Kassier Adolf Windschiegl und Schriftführer Johann Neugirg, die beide über 15 Jahre aktiv in der Vorstandschaft tätig sind.

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