Öffentliches Leben

Blutspende am 30. März 2021

in der Stadthalle Erbendorf von 15.30 – 20.00 Uhr. Für kürzere Wartezeiten und einen reibungslosen Ablauf ist eine Online-Reservierung notwendig: blutspendedienst.com/erbendorf

 

Callcenterbetrug - Senioren im Fokus dreister Betrüger

Betrüger haben in den letzten Jahren unterschiedliche Varianten entwickelt, um an die Ersparnisse von Seniorinnen und Senioren zu gelangen. Dabei nutzen sie gezielt die Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft der Generation 60-Plus aus. Auch die Angst vor dem Coronavirus machen sich die Täter zu Eigen. Falsche Polizeibeamte, Falsches Gewinnversprechen oder der Enkeltrick sind nur einige wenige Beispiele krimineller Machenschaften. Die Polizei klärt über die bekanntesten Maschen auf und gibt entsprechende Tipps.

Bei der Vorgehensweise - Falscher Amtsträger - geben sich die Täter bei einem Anruf als Polizeibeamte oder Bedienstete öffentlicher Stellen aus und gaukeln dem Opfer vor, dass es Einbrecher auf ihr Erspartes abgesehen hätten. Auch auf der Bank sei ihr Geld nicht mehr sicher. Schließlich wird ein Übergabetermin ausgemacht, damit die vermeintlichen Beamten die Wertsachen an einen sicheren Ort bringen können.

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Neues Buch: Der Weidener Kirchenmaler Vierling verewigte sich vor über 80 Jahren in Reuth

Der bedeutende Weidener Kirchenmaler Wilhelm Vierling (1885-1974) war während seines langen künstlerischen Wirkens bei ungezählten Oberpfälzer Kirchen an der Innengestaltung maßgeblich beteiligt. Darunter auch die katholischen Kirchen von Reuth und Krummennaab. So stammt von ihm das Krummennaaber Hauptaltarbild mit der Darstellung der Himmelfahrt Mariens und noch mehr hat er sich in der Reuther Barockkirche St. Katharina verewigt, wo etwa die beiden Deckengemälde von seiner Hand stammen. Seine Mariä Himmelfahrt-Darstellung an der Decke des Reuther Kirchenschiffs gilt als sein schönstes Werk. Das und über die zahlreichen anderen Kirchen Vierlings sowie über sein Leben hat nun Dr. med. Wolf-Dieter-Hamperl ein reich bebildertes Buch geschrieben, das am 18. November 2020 erschienen und beim Autor erhältlich ist.

Die abgebildete Anzeige können Sie hier herunterladen. Der Flyer liegt im Rathaus Krummennaab auf. 

   

TSV-Rückblick unter Corona-Voraussetzungen

Reuth bei Erbendorf. (ang) Nachdem die im April anberaumte Jahreshauptversammlung des TSV Reuth coronabedingt ausfiel, lieferte die Vorstandschaft nun am Tag der Deutschen Einheit den Mitgliedern ihren Tätigkeitsbericht über die zurückliegenden eineinhalb Jahre und den Rechenschaftsbericht über das Vereinsjahr 2019. "Sportheimumbau und Corona" nannte Vorsitzender Peter Schieder die zwei Schlagworte, welche weitgehend das Geschehen prägten. Nachdem gleich am Tag nach Weihnachten mit den Innenarbeiten begonnen wurde, konnte der Großteil der Umbaumaßnahme über die Wintermonate erledigt werden, sodass der Gastbetrieb sogar für zwei Termine wieder aufgenommen werden konnte, bevor Corona uns einen dicken Strich durch die Rechnung machte, betonte Schieder. Für mehr als fünf Monate musste die Gaststätte dann komplett geschlossen bleiben, bevor der Betrieb unter Auflagen stark eingeschränkt wieder losging. Immerhin mussten die Feiern zu sieben Geburtstagen, einer Diamant-Hochzeit und zur Erstkommunion abgesagt werden, was den Verein finanziell doch auch stark traf. "Wir hoffen auf eine baldige Abschwächung der Pandemie, wenngleich ich das persönlich eher kritisch sehe", meinte der Vorsitzende mit einem pessimistischen Ausdruck. Peter Schieder dankte allen, die sich in mehr als 550 ehrenamtlichen Stunden in die Maßnahme einbrachten, stellvertretend hob er Stefan Bauer als "Motor des Umbaus" besonders heraus.

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Senioren-Kirchweih beim Rechersimer

Reuth bei Erbendorf. (ang) Zum traditionellen Kirchweihtreffen waren nicht nur die Mitglieder der Frohsinnrunde, sondern alle Senioren der Gemeinde eingeladen. Dem Aufruf zu einem gemütlichen Nachmittag in der Rechersimer-Zoiglstube folgten immerhin 36 Frauen und Männer der gesetzteren Lebensphase. Frohsinn-Vorsitzende Elfriede Ackermann freute sich, dass neben der recht ansehlichen Besucherzahl auch Bürgermeister Werner Prucker und dessen Stellvertreter Johann Neugirg begrüßen durfte.
Bevor sich die Anwesenden den Kirwa-Kaffee schmecken ließen, wurden an die gesundheitlich Verhinderten gedankliche Genesungswünsche geschickt und allen, die im Oktober Geburtstag feiern mit einem Ständchen gratuliert. Edeltraud Frank und Christa Böhm taten dies mit einem altbekannten Kirwalied. Nur die Textpassage "Soll den dös a Kirwa sa - niad amal a Kouchn is da" widerlegte Wirtin Maria Käß umgehend, als sie reichlich ihre selbstgebackenen Kirwakouchn und Koichla auffuhr. Das wichtigste für die Senioren schien bei den Grußworten des Bürgermeisters die Ankündigung zu sein, dass die Gemeinde die Kosten für Kaffee und Kuchen übernehme, wenigsten ließ der lautstarke Applaus diesen Rückschluss zu. Der Josefshofer Hausgsang sorgte für den Rest des unterhaltsamen Nachmittags mit Liedern, Witzen und Gstanzln dafür, dass man unter den Besuchern nicht wenige sah, die sich Lachtränen aus den Augen wischten. Bei den Gschichtn aus dem "wahren Leben" und dem alten Kirwabrauch des Aussingens bekam vor allem der vorwiegend von Männern besetzten Tisch gehörig sein Fett weg - was hinsichtlich des deutlichen Frauenüberschusses im Saal wenig verwunderlich war. Viel zu schnell vergingen die unterhaltsamen Stunden, das Gesangsduo verabschiedete die fröhliche Runde mit: "O Kirwa lou niad nou, ich hob ja nu a Fünferl dou."

   

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