Öffentliches Leben

Neues Buch: Der Weidener Kirchenmaler Vierling verewigte sich vor über 80 Jahren in Reuth

Der bedeutende Weidener Kirchenmaler Wilhelm Vierling (1885-1974) war während seines langen künstlerischen Wirkens bei ungezählten Oberpfälzer Kirchen an der Innengestaltung maßgeblich beteiligt. Darunter auch die katholischen Kirchen von Reuth und Krummennaab. So stammt von ihm das Krummennaaber Hauptaltarbild mit der Darstellung der Himmelfahrt Mariens und noch mehr hat er sich in der Reuther Barockkirche St. Katharina verewigt, wo etwa die beiden Deckengemälde von seiner Hand stammen. Seine Mariä Himmelfahrt-Darstellung an der Decke des Reuther Kirchenschiffs gilt als sein schönstes Werk. Das und über die zahlreichen anderen Kirchen Vierlings sowie über sein Leben hat nun Dr. med. Wolf-Dieter-Hamperl ein reich bebildertes Buch geschrieben, das am 18. November 2020 erschienen und beim Autor erhältlich ist.

Die abgebildete Anzeige können Sie hier herunterladen. Der Flyer liegt im Rathaus Krummennaab auf. 

 

TSV-Rückblick unter Corona-Voraussetzungen

Reuth bei Erbendorf. (ang) Nachdem die im April anberaumte Jahreshauptversammlung des TSV Reuth coronabedingt ausfiel, lieferte die Vorstandschaft nun am Tag der Deutschen Einheit den Mitgliedern ihren Tätigkeitsbericht über die zurückliegenden eineinhalb Jahre und den Rechenschaftsbericht über das Vereinsjahr 2019. "Sportheimumbau und Corona" nannte Vorsitzender Peter Schieder die zwei Schlagworte, welche weitgehend das Geschehen prägten. Nachdem gleich am Tag nach Weihnachten mit den Innenarbeiten begonnen wurde, konnte der Großteil der Umbaumaßnahme über die Wintermonate erledigt werden, sodass der Gastbetrieb sogar für zwei Termine wieder aufgenommen werden konnte, bevor Corona uns einen dicken Strich durch die Rechnung machte, betonte Schieder. Für mehr als fünf Monate musste die Gaststätte dann komplett geschlossen bleiben, bevor der Betrieb unter Auflagen stark eingeschränkt wieder losging. Immerhin mussten die Feiern zu sieben Geburtstagen, einer Diamant-Hochzeit und zur Erstkommunion abgesagt werden, was den Verein finanziell doch auch stark traf. "Wir hoffen auf eine baldige Abschwächung der Pandemie, wenngleich ich das persönlich eher kritisch sehe", meinte der Vorsitzende mit einem pessimistischen Ausdruck. Peter Schieder dankte allen, die sich in mehr als 550 ehrenamtlichen Stunden in die Maßnahme einbrachten, stellvertretend hob er Stefan Bauer als "Motor des Umbaus" besonders heraus.

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Senioren-Kirchweih beim Rechersimer

Reuth bei Erbendorf. (ang) Zum traditionellen Kirchweihtreffen waren nicht nur die Mitglieder der Frohsinnrunde, sondern alle Senioren der Gemeinde eingeladen. Dem Aufruf zu einem gemütlichen Nachmittag in der Rechersimer-Zoiglstube folgten immerhin 36 Frauen und Männer der gesetzteren Lebensphase. Frohsinn-Vorsitzende Elfriede Ackermann freute sich, dass neben der recht ansehlichen Besucherzahl auch Bürgermeister Werner Prucker und dessen Stellvertreter Johann Neugirg begrüßen durfte.
Bevor sich die Anwesenden den Kirwa-Kaffee schmecken ließen, wurden an die gesundheitlich Verhinderten gedankliche Genesungswünsche geschickt und allen, die im Oktober Geburtstag feiern mit einem Ständchen gratuliert. Edeltraud Frank und Christa Böhm taten dies mit einem altbekannten Kirwalied. Nur die Textpassage "Soll den dös a Kirwa sa - niad amal a Kouchn is da" widerlegte Wirtin Maria Käß umgehend, als sie reichlich ihre selbstgebackenen Kirwakouchn und Koichla auffuhr. Das wichtigste für die Senioren schien bei den Grußworten des Bürgermeisters die Ankündigung zu sein, dass die Gemeinde die Kosten für Kaffee und Kuchen übernehme, wenigsten ließ der lautstarke Applaus diesen Rückschluss zu. Der Josefshofer Hausgsang sorgte für den Rest des unterhaltsamen Nachmittags mit Liedern, Witzen und Gstanzln dafür, dass man unter den Besuchern nicht wenige sah, die sich Lachtränen aus den Augen wischten. Bei den Gschichtn aus dem "wahren Leben" und dem alten Kirwabrauch des Aussingens bekam vor allem der vorwiegend von Männern besetzten Tisch gehörig sein Fett weg - was hinsichtlich des deutlichen Frauenüberschusses im Saal wenig verwunderlich war. Viel zu schnell vergingen die unterhaltsamen Stunden, das Gesangsduo verabschiedete die fröhliche Runde mit: "O Kirwa lou niad nou, ich hob ja nu a Fünferl dou."

   

PI Kemnath: Richtiges Verhalten an Bushaltestellen

Die PI Kemnath zum Thema: Richtiges Verhalten an Bushaltestellten

Seit Beginn des neuen Schuljahres gingen bei der Polizeiinspektion Kemnath immer wieder Meldungen ein, wonach sich insbesondere Kraftfahrzeugführer bei der An- und Abfahrt von Schulbussen an Bushaltestellten nicht vorschriftsmäßig verhalten sollen.
An Haltestellen an denen auch ABC-Schützen zu- oder aussteigen, sollte sich jeder Verkehrsteilnehmer im eigenen Interesse äußerst umsichtig und vorausschauend verhalten.
Doch wie sieht die aktuelle Gesetzeslage für solche Haltestellen überhaupt aus? Hier die einschlägigen Bestimmungen für das Verhalten an Bushaltestellten - Auszug aus der Straßenverkehrsordnung:

§ 20 Öffentliche Verkehrsmittel und Schulbusse
(1) …an gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen (Zeichen 224) halten, darf auch im Gegenverkehr, nur vorsichtig vorbeigefahren werden.
(2) Wenn Fahrgäste ein- oder aussteigen, darf rechts nur mit Schrittgeschwindigkeit und nur in einem solchen Abstand vorbeigefahren werden, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. Sie dürfen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss, wer ein Fahrzeug führt, warten.
(3) …gekennzeichnete Schulbusse, die sich einer Haltestelle (Zeichen 224) nähern und Warnblinklicht eingeschaltet haben, dürfen nicht überholt werden.
(4) …an gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen (Zeichen 224) halten und Warnblinklicht eingeschaltet haben, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit und nur in einem solchen Abstand vorbeigefahren werden, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. Die Schrittgeschwindigkeit gilt auch für den Gegenverkehr auf derselben Fahrbahn. Die Fahrgäste dürfen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss, wer ein Fahrzeug führt, warten.
(5) Omnibussen des Linienverkehrs und Schulbussen ist das Abfahren von gekennzeichneten Haltestellen zu ermöglichen. Wenn nötig, müssen andere Fahrzeuge warten.

Verstöße gegen diese Vorschrift können mit einem Bußgeld von bis zu 70.-- Euro und einem Punkt in der Verkehrssünderdatei belegt werden. Bei einem Verkehrsunfall mit Personenschaden kommt es sogar zu einer Strafanzeige. Abgesehen von etwaigen zivilrechtlichen Forderungen, werden in diesem Zusammenhang von den Gerichten nicht selten erhebliche Strafen verhängt.

Thorsten Fiebiger
Polizeihauptkommissar
 

   

Kein SPD-Kartoffelfeuer in diesem Jahr

Reuth bei Erbendorf. (ang) Eigentlich war für diesen Samstag wieder das Kartoffelfeuer des SPD-Ortsvereins geplant, doch leider muss dieses wie derzeit so viele Veranstaltungen wegen der Corona-Situation abgesagt werden. Die in der Bevölkerung sehr beliebte Feier rund ums Premenreuther Feuerwehrhaus hat seit vielen Jahren einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Gemeinde. Wie SPD-Ortsvorsitzende Karin Neugirg mitteilte, hat sich die Ortsvereinsführung geeinigt, auch alle weiteren Termine bis zumindest zum Jahresende auf Eis zu legen.

   

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