Firmlinge beim Gemeindepilgern

Innehalten der Gemeindepilger bei strahlendem Sonnenschein am neugestalteten Escheldorfer Dorfplatz und –kreuz.Zu einem spannenden und großen "Glaubens-Abenteuer im Alltag", einer gemeinsamen Wanderung durch die Gemeinde kurz vor der Firmung, hatte Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Hasenfürter die Firmlinge der Pfarrei Premenreuth eingeladen. Sieben Firmlinge, Paten und Familienangehörige waren der Einladung gefolgt und hatten sich zusammen mit Frau Hasenfürter und Monsignore Neumaier am Sonntagnachmittag von der Pfarrkirche Maria Hilf aus auf den Weg gemacht.

An sieben Stationen des Tages, gemäß den sieben Sakramenten, konnten die Firmlinge den zunächst noch verborgenen Heiligen Geist entdecken, mit nach Hause nehmen und sich und allen Teilnehmern einen neuen Impuls mit auf den weiteren Weg geben. Nach der Begrüßung und einer geistigen Stärkung in der Kirche war der erste Haltepunkt der insgesamt 24 Teilnehmer das katholische Kinderhaus beim Fußballplatz zum ersten Impuls für unterwegs; dann ging es weiter zum neuen Escheldorfer Dorfkreuz von 2016. Der Weg führte anschließend über Röthenbach in die ausgedehnte Natur neben der Bahnlinie, wo auf einer Wiese ein längeres Picknick stattfand.Eine Haltepunkt der Gemeindepilger war die Bahnbrücke Escheldorf-Röthenbach mit einem Impuls über die Bedeutung von Brücken bauen.

Letzte Station der Gemeindepilger war die Barmherzigkeitskapelle in Eiglasdorf mit einer eindrucksvollen Andacht von Kerstin Hasenfürter.Über Fußlohe und Drahthammer wanderte man zu zwei Haltepunkten in Reuth und weiter zum Bahnhof. Nach Überquerung der Bundesstraße ging es durch das Eichelholz zur Barmherzigkeitskapelle der Familie Adam in Eiglasdorf, wo Frau Hasenfürter mit ihrer Gitarre eine wundervolle Andacht für die Firmlinge vorbereitet hatte. Auf diese Weise geistig bestärkt ist die letzte Wegstrecke zurück zur Pfarrkirche gleich viel leichter gefallen.

Nach über vier Stunden Glaubensabenteuer in Gottes Natur waren alle freudig überrascht als im Pfarrgarten, dem 17. Haltepunkt des Tages, Getränke und Eis auf sie warteten. Pfarrer Neumaier bedankte sich bei den Teilnehmern für das Mitmachen und bei Kerstin Hasenfürter mit einer Rose aus dem Pfarrgarten für die umfangreiche Vorbereitung, die Mühe und Durchführung des gelungenen und abwechslungsreichen Nachmittags.