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Jahreshauptversammlung des TSV Reuth

Peter Schieder und sein Stellvertreter Helmut Stefan Neugirg (links) können mit einer eingespielten und bewährten Führungsmannschaft die anstehende Jubelfeier angehen und optimistisch in die Zukunft des TSV Reuth blicken. Bild: angReuth bei Erbendorf. (ang) Die Vorbereitungen des in acht Wochen startenden 70-Jährigen Vereinsjubiläums stehen beim TSV Reuth im Mittelpunkt. Bei der Jahreshauptversammlung setzten die Mitglieder und vor allem die Führungsmannschaft ein positives Ausrufezeichen. Bei den Neuwahlen stellten sich sämtliche Funktionäre für eine weitere Periode zur Verfügung, wegen der Beantragung der goldenen Raute beim bayerischen Fußballverband, waren sogar noch vier weitere Positionen zu besetzen. An der Vorstandsspitze steht mit Vorsitzendem Peter Schieder und dessen Stellvertretern Helmut Stefan Neugirg und Uli Schwamberger, sowie Schriftführer Bernd Stengl und Kassier Erich Hasenfürter ein langjährig bewährtes Fünfergestirn.

Ergänzt wird die TSV-Führung durch die zehn Beistzer Stefan Bauer, Egon Böhm, Tobias Giehl, Sebastian Hösl, Stefan Hösl, Wolfgang Köllner, Raimund König, Markus Neugirg (neu), Christian Schneider und Jonas Zeitler, sowie den Kassenprüfern Lothar Neugirg und Johann Neugirg.

Desweiteren: Platzkassiererin Tanja Hösl, Platzwart Stefan Hösl, Ehrenamtsbeauftragter Josef Knott, Fußballabteilungsleiter Hansi Stangl, Jugendfußballleiter Roland Budnik, sowie die vier neuen Posten mit Schiedsrichterobmann Johannes Zintl, Breitensport-Ansprechpartner Peter Schieder, Koordinatorin für den Jugend-Breitensport Barbara Neugirg und Ansprechpartner (Prävention) Egon Böhm.

Vor Beginn von Peter Schieders Jahresberichtes gedachten die Versammelten der verstorbenen Mitglieder, im Vorjahr verstarben Karl Höcht, Siegfried Höcht und am Vortag der Jahreshauptversammlung galt es schmerzhaft vom Gründungsmitglied Hans Neubauer Abschied zu nehmen. Außerdem erinnerte der Vorsitzende an Rudi Nießner, dem kürzlich verstorbenen Ex-Trainer des TSV.  Der Mitgliederstand konnte um 38 auf 404 Personen gesteigert werden, was Schieder nicht zuletzt auf die neu dazugekommenen Gruppen Zumba, Prinzengarde und Funky Feets zurückführte.

Zudem finden gerade im jüngsten Fußballnachwuchsbereich immer mehr auswärtige Kinder beim TSV ihre Heimat. Auf dem baulichen Sektor war es im Vorjahr ruhiger, wenngleich das nicht für Platzwart Stefan Hösl gilt, für den es fast täglich zu tun gibt. Oft mit der Unterstützung von Heinz Merkl hält er die Sportanlage topp in Schuss, was gerade bei den letztjährigen Entscheidungsspielen von den Besucher anerkennend bestätigt wurde.

Den sportlichen Teil seines Berichts nutze der Vorsitzende, um allen Spartenleitern, Trainern und Betreuern und allen zu danken, die abgelaufenen Vereinsjahr Zeit, Kraft und auch finanzielles Zutun zum Wohle des Vereins und vor allem seiner Mitglieder, besonders der großen Zahl von Kindern und Jugendlichen, investierten. Dank galt den Sportheimwirten, das Sportheim ist und bleibt als Haupteinnahmequelle die finanzielle Basis für die erfolgreiche TSV-Vereinsarbeit, was nicht zuletzt auch der positive Abschluss von Kassier Erich Hasenfürter belegte. Im gesellschaftlichen Bereich waren die Sportheimkirchweih, das Sommernachtsfest im Juli und der Faschingsball wahre Glückstreffer, betonte Schieder. Dies alles lässt sich nur mit einem gut funktionierenden Helferteam bewältigen, wofür sich der Vorsitzende bei den Initiatoren bedankte, ebenso wie bei allen unterstützend tätigen Untergruppierungen wie Fanclub, Lottogemeinschaft oder auch der neugegründete Förderverein "Grün-Schwarz TSV Reuth", sowie der Schlossbrauerei und nicht zuletzt der Gemeinde.

Abschließend umriss Peter Schieder kurz die Planungen für die anstehende Feier des 70-jährigen Bestehens. Diese beginnt am Samstag, den 24. Juni mit einem Kommersabend in der Mehrzweckhalle. Verteilt auf die gesamte anschließende Woche finden dann Fußballspiele und Auftritte sämtlicher TSV-Mannschaften und Gruppen mit Treffs an der Pilsbar statt. Höhepunkt der Feierlichkeiten soll dann am Samstag, den 1. Juli ein "Italienischer Abend" im romantischen Reuther Schlosshof sein. Zur italienischen Livemusik von der funk- und fernsehbekannten Band "Rossinis" soll auch das kulinarische Angebot mediterranen Flair in den Schlosshof zaubern, alles bei freiem Eintritt. Zum Abschluss des Gründungsfestes steigt am darauffolgenden Sonntag ein Vierer-Pokalturnier der ersten Mannschaften mit den Nachbarn Erbendorf, Krummennaab und Falkenberg. Gleichzeitig feiert an diesem Tag der TSV-Fanclub mit einem Gartenfest seinen 30. Geburtstag.


TSV Reuth betreibt intensive Nachwuchsarbeit. - Angebote für alle Altersgruppen
Über eine Stunde dauerten die Berichte der Mannschaftsleiter, Betreuer und der Verantwortlichen der Untergruppierungen bei der Jahreshauptversammlung des TSV Reuth.
Aushängeschild ist natürlich die Fußballabteilung mit vorderen Platzierungen sowohl der ersten als auch der zweiten Mannschaft und dem Stolz des Vereins, die gut funktionierende Nachwuchsarbeit, wenn diese auch in einigen Bereichen nur mehr über Spielgemeinschaften zu bewältigen ist. Die Erste spielt im dritten Jahr unter Michael Bachmeier, der auch in der folgenden Saison als Trainer weitermacht, in der Kreisklasse jeweils vorne mit, beim leider verlorenen Relegationsspiel im Vorjahr gegen Eslarn beeindruckte die Truppe die riesige Zuschauerkulisse. Mannschaftsleiter Hansi Stangl wollte nicht unerwähnt lassen, dass es in der laufenden Saison auch zu negativen Betrachtungen unter den kritischen Fans kam, diese aber Verantwortliche und Spieler umsomehr zu positiven Reaktionen anstachelten und zur intakten Einheit zusammenschweißten. Die zufriedenstellende Trainingsbeteiligung ist sicher auch ein Grund, dass es bei der zweiten Mannschaft sportlich hervorragend klappt, mit Florian Knott stellt das Team den absoluten Topp-Torjäger der B-Klasse 4, berichtete Leiter Florian Zeitler, der besonders seinem Assistenten Robert Schieder dankte.

Als Koordinator für den Jugendfußball betonte Roland Budnik, dass der Nachwuchsbereich besonders viel Aufwand und Engagement erfordert, aber beim TSV Reuth in allen Altersbereichen Mannschaften im Spielbetrieb seien. Die Spielgemeinschaften mit Erbendorf, Falkenberg und Wiesau hätten sich bewährt und sollen auch in dieser Art, laut einer gemeinsamen Besprechung Anfang April, fortgeführt werden. Erbendorf ist Spielpartner im A-Juniorenbereich und bei den B- und C-Junioren, wo zusätzlich Falkenberg dabei ist. Bei den D-Junioren hat sich die SpVgg Wiesau zu Reuth/Falkenberg gesellt, das Aushängeschild D1 mit fünf Reuther Stammspielern steigt aller Voraussicht nach in die Kreisliga auf. Während bei E-Jugend die Spielgemeinschaft Reuth/Wiesau problemlos funktioniert, können die Reuther Betreuer der F-Junioren über mangelnden Zulauf nicht klagen, 25 Kinder, auch aus den umliegenden Gemeinden absolvieren mittlerweile hier ihre "fußballerische Grundausbildung".

Ohne große Schwierigkeiten liefen im vorigen Vereinsjahr die Aktivitäten der Gruppen Alte Herren, Aikido, Kinderturnen, Mutter-Kind-Turnen, Frauengymnastik und Boxer über die Bühne, hierzu verlas teilweise Vorsitzender Peter Schieder die Berichte. Hinzugekommen sind im sportlichen Bereich eine Zumbagruppe, die Prinzengarde und die Kinder-Tanzgruppe Funky Feets. Alle schlugen gleich mächtig ein, besonders die Tanzgarden, die bei zahlreichen, auch überregionalen Auftritten ihr großartiges Können unter Beweis stellen konnten. Weitere Berichte gabs vom TSV-Fanclub, der heuer 30 Jahre besteht und neben der Mannschafts- und Vereinsunterstützung, wie die Lottogemeinschaft finanziell den Nachwuchs fördert, auch der erst kürzlich gegründete "Fördervereins Grün-Schwarz TSV Reuth" fand Erwähnung. Abschließend galt ein besonderer Dank Eric Stiewing, der nicht nur Nachwuchsbetreuer ist, sondern auch dafür sorgt, dass alles was in und um den TSV Reuth geschieht, sofort im Netz erscheint. Bürgermeister Werner Prucker zeigte sich beeindruckt von den vielschichtigen Aktivitäten und dankte allen, die dem Verein zu diesem weitum geschätzten Ansehen verhelfen, besonders zollte er Respekt für das großartige Bemühen um die Kinder und Jugendlichen.