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Bezirksvorsitzender Benoist ehrt Siedlerfunktionäre

Bürgermeister nennt Fakten zur KläranlageLangjährig in Vorstandschaftsfunktionen tätige Siedlermitglieder wurden vom Bezirksvorsitzenden Christian Benoist (rechts) geehrt. Im Bild sitzend von links: Vorsitzender Edgar Wagner, Bernhard und Roswitha Greger, Erna Ulrich. Stehend von links: Bürgermeister Werner Prucker, Bernhard Zeus, Steffi Kramer, Engelbert Ulrich, Josef Trottmann, Franz Schöpf unf Siegfried Giehl. Bild: ang
Reuth bei Erbendorf. (ang) Bürgermeister Werner Prucker dankte bei der Jahreshauptversammlung den Siedlermitgliedern, für deren Beitrag zu einem blühenden Erscheinungsbild der Gemeinde und für die Mitgestaltung des Bürgerfestes. Für die Anwesenden dürften die Fakten zur Kläranlagenertüchtigung die interessantesten Aussagen gewesen sein. Prucker betonte, dass die Baumeisterarbeiten vergeben seien und noch im Mai voraussichtlich der Baubeginn erfolge. Wahrscheinlich werden auch im selben Monat den Haus- und Grundstückseigentümern die Bescheide über die Abschlagszahlungen zugehen, aufgeteilt in zwei Raten heuer und im nächsten Jahr, sowie der Schlussrechnung nach Beendigung der Maßnahme.
Zur vieldiskutierten Stromtrasse meinte der Bürgermeister, dass eine Berührung des Gemeindegebiets zwar möglich, aber nach derzeitigem Stand eher unwahrscheinlich erscheint.

Als Bezirks- und stellvertretender Landesvorsitzender des Verbandes Wohneigentum ging Christian Benoist ausführlich auf die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg ein. Dass diese kommt sei so gut wie sicher, ebenso prognostizierte Benois einen rasanten Anstieg der Zugbewegungen, insbesonders des Güterverkehrs von derzeit etwa 70 auf mehr als 200 pro Tag. Die betroffenen Kommunen richten bei Kontakten mit den Bahnverantwortlichen derzeit ihr Augenmerk auf Lärmschutzmaßnahmen.

Der Bezirksverband unterstützt die Bemühungen und organisiert für alle an der Bahnstrecke liegenden Siedlergemeinschaften eine Informationsveranstaltung. Zur Mitgliederentwicklung im Bezirk sagte der Vorsitzende, dass entgegen des allgemeinen Schwundes die Oberpfalz und Oberfranken einen leichten Anstieg verzeichneten. Fünf Siedlervereine brachten im Vorjahr keine funktionsfähige Vorstandschaft zusammen, wurden aber erfreulich fast komplett durch Nachbargemeinschaften mit Übernahme der Mitglieder aufgefangen. Auch Benoist streifte die vom Verband energisch bekämpfte kommunale Straßenausbaubeitragssatzung und bekräftigte, dass man sich noch lange nicht geschlagen gibt. Zum Abschluss hatte der Bezirkvorsitzende noch die ehrenvolle Aufgabe, langjährig verdiente Vorstandsmitglieder der Siedlergemeinschaft auszuzeichnen. Bei der Überreichung des bronzenen Ehrenzeichens dankte er Steffi Kramer, Siegfried Giehl, Roswitha Greger und Bernhard Zeus.

Das "Silberne" steckte der Bezirksvorsitzende Franz Schöpf, Engelbert Ulrich, Josef Trottmann und Erna Ulrich an und Bernhard Greger, der seit 1997 die Siedler-Kasse führt, wurde mit dem goldenen Ehrenzeichen geehrt.