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Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Reuth-Premenreuth

Ehrungen für langjährige Siedlermitglieder: Sitzend von links: Irene Meinzinger, Mathilde Neugirg, Otto Bader und Wilhelm Rupprecht; stehend von links: Zweite Vorsitzende Erna Ulrich, Albert Bader, Franz Wächter, Günter Roderer, Franz-Josef Gretsch, Vorsitzender Edgar Wagner und Bürgermeister Werner Prucker. Bild: angUngerecht und unsozial: Siedler kritisieren kommunale Straßenausbaubeitragssatzung. - Viele Aktivitäten und florierender Geräteverleih. - Zahlreiche Ehrungen.
Premenreuth. (ang) Ehrungen langjähriger Mitglieder standen neben dem umfangreichen Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Edgar Wagner im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Reuth-Premenreuth. Das Gedenken an die verstorbenen Mitglieder galt besonders den im Vorjahr verstorbenen Karl Höcht, der Gründungsmitglied und langjährig erster Vorsitzender war, sowie Christoph Dietrich, Robert Kreuzer, Siegfried Höcht.

Nach Steffi Kramers ausführlichem Protokoll eröffnete Vorsitzender Wagner seinen Jahresrückblick mit dem aktuellen Mitgliederstand von 227.
Einen zentralen Raum im Jahresablauf nimmt der Verleih der Gerätschaften ein. Hierfür dankte Wagner vor allem den Gerätewarten, die neben dem Verleih und der Pflege sich meist auch um Reparatur- und Ausbesserungsarbeiten kümmern. Er freute sich, dass neben Josef Trottmann, Engelbert Ulrich und Georg Ackermann, auch Ehrenmitglied Karl Zeus nach krankheitsbedingtem Aussetzen wieder zu diesem Team zurückkehrte. Anerkennung zollte er ebenfalls den Zustellern der Siedlerzeitschrift.
Höhepunkt des letzten Jahres war wieder das zweitägige Gartenfest im Juli, das trotz durchwachsenem Wetter und Fußball-Europameisterschaft sehr erfolgreich verlief. Zur Radsternfahrt des Kreisverbandes nach Wiesau bemerkte der Vorsitzende, dass seine Gemeinschaft wieder eine starke Abordnung stellte und diese auf dem Rückweg in Escheldorf bei der Dorfkreuzeinweihung ebenfalls stark vertreten war. Gute Laune begleitete die Sommerfahrt des Kreises nach Ochsenfurt mit Schifffahrt und Hofschoppenfest. Bereits im 23. Jahr trugen die Siedler zum Erfolg des Reuther Bürgerfestes bei, siebzehnmal davon war wie auch im Vorjahr der Siedlerdotschstand beliebte Anlaufstelle. Weiter hob Edgar Wagner die Herbstwanderung, die Nikolausfeier, sowie die Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Annaberg heraus.

Neben dem Dank an seine Führungsriege lobte er besonders die Frauengruppe, ohne deren tatkräftiges Zutun keine Veranstaltung denkbar wäre. Im Oktober nahm die Gruppe um Erna Ulrich am Bezirksfrauentreffen der Siedler in Vilseck teil. Das erfreulich ansehliche Plus in Bernhard Gregers Kassenbericht kommentierte Wagner damit, dass 2016 weder größere Reparaturen an den Geräten noch Neuanschaffungen nötig waren.

Zu der seit Jahren vom Verband Wohneigentum vorangetriebenen Forderung, die Beitragspflicht für Grundstückseigner für den Ausbau von Gemeindestraßen aus dem Kommunalabgabegesetz herauszunehmen, betonte der Vorsitzende, dass es zwar nichts konkretes Neues gibt, aber nach der Erstellung eines Gutachtens die Weiterführung des Siedler-Kampfes aussichtsreich erscheint. Wagner bezeichnete die kommunale Straßenausbaubeitragssatzung als ungleich, ungerecht und unsozial, weil Anlieger mit hohen Kosten zur Kasse gebeten werden, obwohl die Gemeindestraßen genauso wie Bundes- oder Kreisstraßen von der Allgemeinheit befahren und gerade durch LKW-Verkehr oft stark abgenutzt würden.

Mit Dankesworten an alle Mitglieder und die gesamte Bevölkerung leitete der Vorsitzende zu den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften über.
Mit der Unterstützung von Schriftführerin Steffi Kramer und Bürgermeister Werner Prucker überreichte er die Treuezeichen mit den Urkunden an Franz-Josef Gretsch, Irene Meinzinger und Lothar Anzer für zehn Jahre, an Karlheinz Völkl, Albert Bader, Günter Roderer und Angelika Kreuzer für 20 Jahre, sowie an Werner Reber, Werner Nerz, Werner Gröschl, Georg Gleißner, Wilhelm Rupprecht, Franz Wächter, Josef Zölch, Adolf Bächer und Otto Bader für 30 Jahre.  Gar 50 Jahre zählen Mathilde Neugirg und Paul Budnik zum Mitgliederstamm der Siedlergemeinschaft.