Stellungnahme des Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Reuth

An die Schaulustigen des Verkehrsunfalls an der B299 vom Sonntagabend

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aus gegebenen Anlass möchte ich persönlich wieder einmal darauf hinweisen, dass wir Einsatzkräfte bei einem Ernstfall weitaus Wichtigeres zu tun haben, als Schaulustige, die plötzlich und unvermittelt aus allen Himmelsrichtungen hervorströmen, vom Unfallort fernzuhalten, um somit die Privatsphäre der schwer verletzten beteiligten Unfallopfer zu schützen!

Weiter kann ich mit gesundem Menschenverstand keineswegs nachvollziehen, warum hier zum Teil sogar Kleinkinder mit zur Unfallstelle gezerrt werden. Wie gesagt – es handelt sind hier meist um schwerstverletzte Personen – im schlimmsten Fall vielleicht sogar um Tote – diesen Anblick möchte ich weder meinem noch irgendeinem anderen Kind zumuten müssen – auch keinem Erwachsenen!

Zumal weise ich auch darauf hin, dass den Einsatzkräften unbedingt Folge zu leisten ist und bei einer Totalsperre auch kein nebenan verlaufender Feldweg genutzt werden darf, um an anderer „günstiger Stelle“ in der Nähe der Unglücksstelle einzufahren, um ja nahe am Geschehen zu sein und seine Neugier und Schaulust zu befriedigen!

Solltet Ihr aktiv am Geschehen teilnehmen wollen, sind wir über jeden neuen Aktiven Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau sehr dankbar – meldet Euch einfach bei uns!

Ich hoffe, hiermit einen kleinen Denkanstoß gegeben zu haben. Gerne bin ich zu einem persönlichen Gespräch bereit!

Uli Stengl, 1. Kommandant